Entstanden im Kurs für Aktmalerei.

Das Modell war diesmal besonders attraktiv. Das macht die Arbeit nicht gerade einfach. Noch dazu, wenn es einem fremd ist.

Da kommt man auf den Kern der Sache zurück: Warum male ich Akt?

Es wäre vermessen von mir, anzunehmen, ich könnte sie schöner darstellen als sie ist.

Nein, mein Zugang zu ihr war ein anderer. Sie war erotisch aber sie wollte das eigentlich nicht zur Schau stellen. Jedenfalls nicht derart, wie andere Frauen das tun, die wissen, das sie schön sind und begierige Blicke genießen. Sie war eher wie ein frühreifer roter Apfel, der am Baum hängt und die ersten Blicke auf sich zieht, während alle anderen noch Grün sind und schlafen.

Am 23. Januar (siehe unten) habe ich mit der Arbeit begonnen.

Danach habe ich erst zaghaft das Schloß herausgearbeitet. Einige Tage lang betrachtete ich dann nur das Bild bis ich ein neuen Impuls bekam.

Allmählig fügt sich alles zusammen.

Ich finde es wichtig, daß die Flächen sich durchdringen, miteinander zusammenhängen. Es soll sich ein Spannungsfeld aufbauen, daß den betrachtenden Blick mitreißt.

Vergleicht man das Ergebnis mit dem vom 26. Januar weiter unten, wird man auf den ersten Blick kein gr0ßen Unterschied feststellen.

Und das stimmt. Das Wesentliche war schon da. Mir kam es darauf an noch einiges deutlicher auszuarbeiten. Das Bild hat starke Kontraste, daher war das nötig.

Das kann gewiss hier nicht so deutlich werden.

Habe am Hamburger Rathausplatz den Blick auf die alte Post gemalt.

Ein kräftiger Schneefall unterbrach die Sitzung im Freien. Doch eigentlich reicht die Anlage aus um nun von selbst weiterzumalen.

Die Schwierigkeit liegt nur darin, genau so eifrig und spontan und im Fluß die Arbeit zu beenden wie sie begonnen wurde. Es ist aber ganz normal, daß nach der ersten Phase ein Denken über die Sache einsetzt.

Ich glaube, der Wille zum Kontrast und zur Tiefe gibt der denkenden Beobachtung die entscheidende Richtung wie es weitergehen soll.

War heute unterwegs und hab das Schloss in Ahrensburg bei Hamburg gemalt.

Lange konnte ich bei -8 Grad nicht durchhalten. Nach einundhalb Stunden war Schluß.

Dafür hab ich heut mit Rum gemalt, weil Wasser zu schnell gefriert.

Und mich hat das Zeug auch gewärmt.

Kulturkreis Torhaus im Bürgerverein Wellingsbüttel

Ausstellung vom 14.Februar bis 7.März 2010

Patrick Hanke, Anke Hellberg, Joachim Knorr

Zur Vernissage am 14.Februar 2010 um 11 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Es spricht: Kirsten Milke vom Kunstverein Glinde

Musik: Till Utesch, Klavier

Öffnungszeiten: Sonnabends von 15 bis 18 Uhr,

sonntags von 11 bis 18 Uhr

Die Künstler sind anwesend.

Torhaus Wellingsbüttel, Wellingsbüttler Weg 75b, 22391 Hamburg

Entstanden im Unterricht für Aquarellmalerei von Patrick Hanke.